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Kreuzfahren statt verkabeln

Dienstag, 16. August 2016

Ein klein wenig Wehmut ist auch dabei: Holger Grotkop (rechts) tauscht nach 20 Jahren das Unternehmen gegen den Ruhestand.

„Unser Holger Grotkop geht in Rente!“. Mit diesen bedauernden Worten begann der Bremer Niederlassungsleiter Marc Daube am 12. August 2016 seine Rede für Holger Grotkop, der an diesem Tag verabschiedet wurde.

Holger Grotkop schaut auf ein langes Arbeitsleben zurück: Im Juli 1996 begann er in der Sitte-Niederlassung Bremen als Elektriker und arbeitete ganze elf Jahre in einem Einsatz für einen einzigen Kunden. 20 Jahre und zwei Tage blieb Holger Grotkop Sitte treu. „In meinen Einsätzen als Elektriker habe ich fast alles gesehen und Elektroinstallationsarbeiten für verschiedenste Kunden zum Beispiel im Schiffbau und den Bremer Kraftwerken durchgeführt! Aber nachhaltig in Erinnerung bleibt bestimmt die Verkabelung eines Krans in Bremen, das war eines der ungewöhnlichsten Projekte!". Der 63 Tonnen-Kran wurde im Winter mit Pontons von der einen Weserseite auf die andere transportiert und dort am Hansa-Kai neu verkabelt. Das war nicht nur eine bauliche Herausforderung mit vielen Stufen und kühlen Temperaturen, sondern auch der letzte große Auftrag für Holger Grotkop vor seiner Rente. Mit seiner Frau unternimmt er nun erst einmal eine Fluss Kreuzfahrt an die Donau, um neue Eindrücke zu sammeln. Das Versprechen, seine Kollegen in der Bremer Niederlassung regelmäßig zu besuchen, nahmen ihm seine Kollegen gerne ab: so fällt der Abschied doch gleich leichter..