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Der Energie- und Elektrotechnikanbieter ABB hat im Frühjahr die Sitte Schaltanlagen durch Erweiterung der bestehenden Lizenz zu einem von drei Premium-Partnern in Deutschland in Sachen Volleinschubtechnik ernannt. Die modulare Bauweise der Volleinschubanlagen MotorControlCenter MCC ermöglicht die sequenzielle Fehleranalyse und damit eine hohe Verfügbarkeit. Sollte ein Modul einen Fehler aufweisen, kann es sofort ausgetauscht werden ohne lästiges Kabel ab- und anklemmen. Das Marktinteresse ist so groß, dass der erste Auftrag für das Sitte Schaltanlagen Team ein internationales Projekt wurde: Für eine große spanische Raffinerie wurden zwei Niederspannungs-Schaltanlagen gefertigt, die in Süddeutschland in Container eingebaut wurden. Diese wurden dann in Südspanien beim Endkunden vor die Frequenzumrichter von Lüftungssteuerungen geschaltet. “Wir haben nicht nur mit dem neuen MNS System erstmalig konstruiert und gefertigt. Es gab zwei große Herausforderungen“, so Projektleiter Sascha Hohorst, „zum einen das stramme Timing: in nur 10 Wochen haben wir das Projekt von der Auftragsvergabe zur Abnahme fertiggestellt. Zum anderen haben wir noch nie eine Anlage auf Spanisch fertig gestellt. Sogar die Beschriftung der Systeme ist auf Spanisch!“.

Das Premieren-Projekt war ein voller Erfolg für Sitte und als lizensierter ABB Partner wurde die neue ABB MNS Volleinschub-Technik nun auch bereits bei mehreren kleineren Kunden eingesetzt.

„Eine intensive Zusammenarbeit mit ABB lässt uns Schaltanlagensysteme mit Blick auf die Zukunft bauen!“, freut sich Geschäftsführer Christoph Lübken, „Ein spezieller Dank geht an das gesamte Team, die die Anfangshürden bis zur termingerechten Fertigstellung umsetzte! Das Team um Sascha Hohorst, Tobias Koppe, Frank Wiebusch und Kenji Bauermeister legt sich unheimlich ins Zeug, um die teils extreme Liefersituation der Zulieferer auszugleichen“.

Durchatmen kann das Team jedenfalls nicht: Anfang September bekam Sitte Schaltanlagen den Zuschlag für ein neues Projekt eines deutschen Energieversorgers, das ungefähr sechs Mal so groß ist, wie die spanische Premieren-Anlage. Zum Jahresende ist die Fertigstellung geplant.

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Anfang Februar begann mit der Sanierung der historischen U3-Strecke zwischen Rödingsmarkt und Mönckebergstraße ein echter Kraftakt für die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN). Grund hierfür sind dringend notwendige Arbeiten an der wohl markantesten Stelle im gesamten Hamburger U-Bahn-Netz: dem Streckenabschnitt zwischen den U3-Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt, auf dem die U3 aus dem Untergrund kommend über eine Rampe mit bis zu 5 Prozent Steigung in einer sehr engen Kurve auf das Viadukt am Rödingsmarkt geführt wird.

Die Sitte Schaltanlagen GmbH & Co. KG erhielt in diesem Zusammenhang den Zuschlag für einen weiteren Drei-Jahres-Auftrag zur Lieferung von Trennschalteranlagen für 13 Haltestellen im Bereich der Linien U3 und U2.

Seit 2006 durfte Sitte Schaltanagen bereits über die Hälfte der rund 100 Trennschalteranlagen des gesamten Gleisnetzes der Hamburger Hochbahn erneuern und sich damit ein spezifisches Know-how erarbeiten. Projektleiter Stefan Riethmüller: „Wir arbeiten wie immer mit einem etablierten 5-köpfigen Team an dem neuen Projekt der Hamburger Hochbahn nach dem Motto „Don‘t change a winning team“. Der Lieferstart ist im 2. Quartal 2021, das Projekt selbst ist voraussichtlich Ende 2023 komplett umgesetzt.“

Alle Sitte-Kollegen, die öfters mit der U2/U3 in Hamburg fahren, werden an den Haltestellen immer gerne an die Arbeiten der Sitte Schaltanlagen-Profis erinnert… und unsere Leser bestimmt auch!


Fotos: HOCHBAHN

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