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Vom 26.-27. Oktober 2022 fand im Schulungszentrum der Sitte Niederlassung Hamburg erstmalig ein neuer Workshop zum Thema Arbeitssicherheit statt.

„Aufgrund der jährlichen BGETEM Unfallstatistiken war es uns ein Anliegen, die Arbeitsabläufe zu optimieren.“, so Fachkraft für Arbeitssicherheit Jürgen Edelhagen. Er entwickelt ein neues Workshop-Konzept, bei dem Teilnehmer Sitte Profis aus den Bereichen Schiff und Marine sind. Sie bringen all ihre praktische Erfahrung mit in den Workshop. „Am Ende kam ein Sicherheitskonzept heraus, dass viele, auch kleine Details unter die Lupe nimmt und so zur Vermeidung von Arbeitsunfällen beiträgt!“, so Jürgen Edelhagen.

Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Sitte Niederlassungen zusammen und arbeiteten mit viel Know-how und Spaß zusammen. Ein Teilnehmer: „Das ist gelebte Arbeitssicherheit – wir alle können das Konzept sofort an unserem Arbeitsplatz und mit unseren Teams umsetzen!“.

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Die Sitte Elektrotechnik Unternehmensgruppe gehört zu den führenden Anbietern von elektrotechnischen Schiffsinstallationen in Norddeutschland. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit rund 1.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in rund 30 Niederlassungen. Seit fünf Jahrzehnten ist Sitte Elektrotechnik eng verbunden mit dem Schiffbau, haben die Spezialisten an nahezu allen Werftstandorten zwischen Papenburg und Wolgast an bisher mehr als 250 Schiffen mitgebaut. Von Frachtschiffen über Fähren und Yachten bis zu Marineschiffen. 

In den zurückliegenden Monaten ist die deutsche Werftindustrie in schweres Fahrwasser geraten. Energie- und Logistikkrise haben die Bedingungen auf dem internationalen Schiffbaumarkt zusätzlich verschärft. Diese Zäsur stellt die maritimen Dienstleistungsunternehmen in der Branche vor neue Herausforderungen. „Es gehört zur DNA von Dienstleistern, flexibel und professionell auf Veränderungen am Markt zu reagieren“, betont Jens Abert, Leiter der Sitte-Niederlassung in Rostock. Neben der Niederlassung Rostock ist Sitte an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern noch an den Standorten Wismar, Greifswald und Wolgast niedergelassen. Derzeit werden rund 100 Sitte Elektrotechniker an diesen Standorten in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt.

„Nach der Insolvenz der größten Schiffbaugruppe im Land kommt es jetzt darauf an, mit den uns bekannten neuen Partnern an den Werftstandorten in Wismar, Rostock und Stralsund die Zusammenarbeit fortzuführen und unser Know-how in den geplanten Marineschiffbau und in den Bereich von Reparatur und Instandsetzung einzubringen“, sagt Niederlassungsleiter Abert. Um künftig die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können, stellt Sitte Elektrotechnik weitere Fachkräfte ein. Auch werden Bildungsträger bei Umschulungsprojekten unterstützt.

„Der Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern wächst, da die Sitte Unternehmensgruppe neben dem traditionellen Schiffbau auch neue Geschäftsfelder erschließt“, erläutert Martin Brinkmann, Leiter Schiffsinstallationen und Offshore sowie Regionalleiter Nord-West. „Frühzeitig haben wir beispielsweise einen firmeninternen Arbeitskreis LNG/Wasserstoff gegründet, um unsere elektrotechnischen Dienstleistungen den spezifischen Anforderungen von neuen Energieprojekten wie zum Beispiel dem geplanten Bau von LNG-Terminals an der Nord- und Ostseeküste oder Großprojekten im Bereich Wasserstoffgewinnung anzupassen.“ So absolvieren die Elektro-Profis von Sitte etwa Qualifizierungen zum Explosionsschutz, um für die Elektroarbeiten im Bereich Flüssiggas und Wasserstoff gut vorbereitet zu sein.

Im Energiesektor verfügt Sitte Elektrotechnik bereits über langjährige Erfahrungen unter anderem bei der Montage von Offshore-Windkraftanlagen, bei Projekten in der Öl- und Gasindustrie sowie im Kraftwerksbereich.

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Am 31.08. lud der Pionier der grünen Energiewende, die APEX Group, den Sitte LNG Arbeitskreis zu einem Besuch zum Firmensitz nach Rostock ein.

Die APEX Group liefert maßgeschneiderte Lösungen zur CO2 Reduzierung und baut komplette Wasserstoff-Infrastrukturen auf. Herr Dr. Hennig präsentierte dem Sitte Team die hauseigene Anlage, das zurzeit größte netzgekoppelte Wasserstoffkraftwerk in Europa am Unternehmensstandort Rostock/Laage. Die voll funktionsfähige Power-to-Power-Referenzanlage mit einer Elektrolysekapazität von 2 MW deckt die gesamte Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff ab:

  • Erzeugung aus Ökostrom
  • Speicherung
  • Rückverstromung mittels Blockheizkraftwerk bzw. Brennstoffzelle
  • Betankungsinfrastruktur für Busse, Lkws und Pkws
  • Befüllung von Trailern mit 300 bar Fülldruck für den Transport an regionale Wasserstoffabnehmer
  • Um maximale Effizienz zu erzielen, wird die Anlage mit einem Batteriespeicher kombiniert.

Die APEX Group und Sitte planen zukünftig eine engere Zusammenarbeit bei den kommenden Wasserstoffprojekten. Regionalleiter Martin Brinkmann: „Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit dem APEX Team und der Weiterentwicklung der grünen Energie in Deutschland!“

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Die Sitte Unternehmensgruppe freut sich ganz besonders, auch in diesem Jahr wieder die neuen Auszubildenden willkommen zu heißen. In Zeiten von vielen unbesetzten Ausbildungsplätzen in Deutschland konnten fünf neue Auszubildende am 1. August in drei Berufen starten: Tokessa Dankowski wird Kauffrau für Büromanagement, Philip Luca Plate startet zum Fachinformatiker für Systemintegration und David Beckräge, Maximilian Cordes sowie Milosz Kalinowski werden bei Sitte Schaltanlagen zum Elektroniker Fachrichtung Industrie- und Gebäudetechnik ausgebildet.

Willkommen im Sitte Team!

Foto v.l.n.r.: David Beckräge, Tokessa Dankowski, Ausbilder Dustin Heine, Sitte Schaltanlagen Geschäftsführer Christoph Lübken, Ausbilderin Fabienne Blaumann, Philip Luca Plate, Maximilian Cordes  und Milosz Kalinowski

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Unglaubliche 45 Jahre ist Reiner Schmonsees, Leiter der Lohnbuchhaltung, nun schon an Bord im Sitte Team: Am 1. August 1977 startete er mit gerade einmal 16 Jahren seine Ausbildung als Bürokaufmann in der Sitte Hauptverwaltung in Bramstedt. Damals war er der allererste Azubi, den Herbert Sitte einstellte. Und so ließ es sich der Firmengründer auch zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und eine Ehrenrede zu halten. „Schon ein komisches Gefühl,“, so der Jubilar, „gerade heute haben fünf neue Auszubildende hier in Bramstedt angefangen. Ich bin gespannt, wer auch die 45 Jahre schafft!“.

Auf den Spuren von Reiner Schmonsees sind jedenfalls auch Yvonne Großkopf, die am gleichen Tag eine 30-jährige Betriebszugehörigkeit erreichte und Angela Döscher, die bereits seit 5 Jahren im Sitte Team ist.

Herzlichen Glückwunsch und bis zum nächsten Jubiläum!

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Gleich drei Jubilare wurden am letzten Freitag bei der Sitte Schiffsinstallationen in Bremerhaven geehrt: Die Mitarbeiter Thomas Lenga und Thomas Jenz feierten jeweils ihr 35-jähriges Betriebsjubiläum. Das toppte Ralf Kriesel, der für seine 40-jährige Firmenzugehörigkeit geehrt wurde. Eigentlich ist Ralf Kriesel schon 42 Jahre im Betrieb, doch coronabedingt konnte die Feier erst jetzt stattfinden. Alle drei sind renommierte Führungskräfte im Sitte Team, auf die man immer zählen kann. Teamassistentin Beatrix Minßen kommentiert: „Jeder der drei ist ein 100% zuverlässiger Einzelkämpfer, den wir auf jeder Baustelle einsetzen können. Die Jungs kann ich tags und nachts anrufen und wenn es sein muss, sind die drei einsatzbereit. Das sind Goldstücke!“.

Herr Kriesel, Herr Jenz und Herr Lenga erinnern sich: „SUAG, Rickmers, Seebeck, Bremer Vulkan, AG Weser – das waren große Namen damals. Die gibt es alle nicht mehr. Aber uns gibt es noch. Irgendwie haben wir bei Sitte immer alle Schiffbaukrisen durchgestanden. Und jetzt ist wieder so viel Arbeit da, dass man gar nicht weiß, wie man das alles schaffen soll!“

Das Einstellungsgespräch führte bei Herrn Kriesel damals Herbert Sitte persönlich: „Da dachte ich, das dauert bestimmt mit der Entscheidung. Aber Herr Sitte hat mich angeschaut und gesagt: ‚Herr Kriesel, das passt doch. Fangen Sie morgen an?‘ – da war ich etwas überrumpelt und habe schnell gesagt: ‚lieber erst Montag‘ und dann haben wir uns die Hand darauf gegeben.“

Tatsächlich waren Thomas Lenga, Thomas Jenz und Ralf Kriesel schon auf unzähligen Baustellen im Einsatz und haben an über 100 Schiffen gebaut. Regionalleiter Martin Brinkmann: „Die drei sind tragende Säulen bei uns, wir sind stolz, dass wir heute dieses Dreier-Jubiläum gemeinsam feiern dürfen!“.

Es gratuliert das gesamte Team der Sitte Schiffsinstallationen in Bremerhaven.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): unten: Martin Brinkmann, Thomas Jenz, Ralf Kriesel, Dr. Bernd Sitte, auf der Treppe: Matthias Dirr, Thomas Lenga, Ralf Meyer.

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Der im Mai neu gegründete Sitte Arbeitskreis LNG und Wasserstoff startet durch mit einem hoch-komplexen Thema. Denn mit der Neuorientierung der Bundesregierung auf Wasserstoff als Energieträger muss in Deutschland nicht nur das physische Netzwerk rund um Erzeugung, Transport und Vermarktung entstehen, sondern auch die Herausforderung zum Umbau des Energiesektors gemeistert werden, die ein Netzwerk aus starken Partnern braucht. „Innerhalb der Sitte Unternehmensgruppe sind unsere Spezialisten in einem Arbeitskreis aktiv.  Aber auch die Verknüpfung zu anderen Unternehmen ist hier von enormer Bedeutung. Wir schaffen wir schon jetzt Netzwerke für die Zukunft und analysieren Qualifizierungsbedarf für unsere Mitarbeiter beziehungsweise Qualifikationsprofile für Bewerber.“, so Arbeitskreis-Leiter Thomas Tönjes.  „So ist LNG und H2 zwar ein vollkommen neues Marktsegment und doch zu einem großen Teil durch unsere langjährige Erfahrung im Öl und Gas- sowie Kraftwerksbereich gar nicht so fremd wie man auf den ersten Blick vermutet.“

Aktuell nehmen die 12 Teilnehmer des Sitte Arbeitskreises an verschiedenen Aktionen rund um die Wasserstofftage Nord West teil. Zuletzt am 24. Juni in Berne unter dem Motto „Champagner der Energiewende oder hartes Brot?“ – Über die großen und kleinen Tücken in Wasserstoffprojekten und wie man sie überwindet“ und am 28.  Juni in Oldenburg unter dem Thema „HyWays for Future“.

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Der Energiebedarf über LNG und Wasserstoff ist aktuell in aller Munde und hochpolitisch.

Die Firma Sitte beschäftigt das Thema schon längere Zeit. So haben wir z.B. bereits 2015 bei der E-Installation der Helgolandfähre Erfahrungen mit LNG gesammelt.

Am 24. Mai lud Regionalleiter Martin Brinkmann ein zum Kickoffmeeting „Sitte Arbeitskreis LNG + Wasserstoff“. Teilgenommen haben 12 Sitte Niederlassungsleiter, die aktuelle LNG+H2 Projekte aus ihren Regionen vorstellten.

„Es wurde allen Teilnehmern sehr deutlich, dass in den nächsten Jahren riesige Investitionen von mehreren Mrd. Euro in den Regionen umgesetzt werden. Eine super Perspektive und Herausforderung für uns. Ziel wird es nicht sein, komplexe Aufträge autark abwickeln zu können. Vielmehr geht es darum, uns auf die Anforderungen unserer Kunden im Elektrobereich einzustellen.“, so Martin Brinkmann.

Der Arbeitskreis stellt sich Fragen: Welche Zusatzqualifizierungen benötigen z.B. unsere Elektriker/innen? Werden spezielle Materialien eingesetzt? Wann werden welche Kapazitäten benötigt? Wer hat welche Projekte im Auftrag?

Über diese Fragen und deren Lösungen sowie weitere Projektdetails tauschen sich die Teilnehmer nun regelmäßig aus. Das nächste Treffen ist bereits in einem Monat geplant.

„Durch das Mitwirken mehrerer Niederlassungen werden wir schneller und mehr Informationen sammeln, als wenn sich nur eine einzelne Niederlassung um das Thema kümmert. Die Leitung des Arbeitskreises haben Thomas Tönjes NL WHV und Willy Hentschel AL Engineering übernommen. So sind wir für unsere Kunden bestens aufgestellt!“, so Martin Brinkmann.

Das Team (v.l.n.r.): Martin Brinkmann, Jens Abert, Willy Hentschel, Michael Kahl-Meißner, Andreas Walker, David Kükelhahn, Thomas Reinhard, Thomas Tönjes, Frank-Christian Lehmann, Matthias Dirr, Günter Wahlers und Jan Taistra.

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Am 2. Juni 2022 feierte Katrin Vaskó ihren Ehrentag in der Niederlassung Dresden. Niederlassungsleiter Daniel Böhme ist froh und dankbar: „Meine Katrin und ich arbeiten sehr vertrauensvoll seit einigen Jahren zusammen. Ich kann mich immer auf sie verlassen und wir sind ein tolles Team!“, freut sich der Chef über die Zusammenarbeit. Dabei hatte er zeitweilig nicht nur die Geschicke der Dresdener Niederlassung zu leiten, sondern kümmerte sich auch um die Niederlassung Chemnitz. „Gerade in dieser Zeit hat Katrin mich noch mehr unterstützt als sonst und mir vieles abgenommen, um das ich mich sonst selbst gekümmert hätte. Ich glaube, diese Zeit hat unser kleines Team noch mehr zusammengeschweißt. Danke dafür, liebe Katrin!“.

Auch Regionalleiter Ingo von Hübbenet reiste zur Gratulationsfeier aus Berlin an und brachte sogar einen selbstgebackenen Jubiläumskuchen mit: „Ich freue mich schon auf das nächste Jubiläum mit Katrin Vaskó!“, so Ingo von Hübbenet.

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„Wie schnell die Zeit doch vergeht …“ – eine Feststellung, die wir alle machen.

Nach über 26 Jahren erfolgreicher Arbeit in der Niederlassung Berlin wurde Hartmut Lange durch die Regional- und Niederlassungsleitung am 21.03.2022 in seinen wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Herr Lange berichtete über spannende Einsätze im In- und Ausland, über Arbeitszeiten, die heute nicht mehr zulässig sind und nicht zuletzt über in den Jahren wiederholt wechselnde Chefs und Standorte der Niederlassung Berlin.

„Es ist viel passiert in den vielen Jahren hier. Sitte war immer ein Arbeitgeber, der zuverlässig den Lohn bezahlt und sich um seine Mitarbeiter gekümmert hat. Wenn es „Sorgen“ gab, stand immer ein Ansprechpartner zur Verfügung, der aufmerksam zugehört, nach Lösungen gesucht und fast immer welche gefunden hat. Auch als sich in den letzten Jahren seine gesundheitlichen Probleme häuften, wurden für mich Einsätze gefunden, die dem fortschreitenden Alter gerecht wurden. Dafür bin ich sehr dankbar.“, so Hartmut Lange.

Ingo von Hübbenet und Jens Glatzel bedankten sich bei Herrn Lange für ein gutes Vierteljahrhundert treuer und loyaler Zusammenarbeit und wünschten für den kommenden Lebensabschnittalles Gute. Vor allem die notwendige Gesundheit, das Rentnerleben in vollen Zügen genießen zu können. Herzlichen Glückwunsch, Hartmut Lange!

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